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Hybride etablieren sich als meistverkaufte Modelle in Europa

Hybride etablieren sich als meistverkaufte Modelle in Europa

Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen in der Europäischen Union gingen im kumulierten Zeitraum bis Juli 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent zurück. Dies geht aus den neuesten Daten des EU-Herstellerverbands ACEA hervor. Der Juli schloss jedoch mit einem Anstieg von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was eine leichte Erholung der Nachfrage trotz der Umstellung auf Elektrifizierung widerspiegelt.

Einer der bemerkenswertesten Datenpunkte ist der Fortschritt bei Elektrofahrzeugen. Emissionsfreie Fahrzeuge erreichten in den ersten sieben Monaten des Jahres mit 1.011.903 zugelassenen Einheiten einen Marktanteil von 15,6 %, verglichen mit 12,5 % im Jahr 2024.

Teilweise dank des Vergleichs mit einem schwierigen Jahr 2024 für diese Modelle führte Deutschland das Wachstum mit einem Anstieg der Elektrozulassungen um 38,4 % an. Es folgten Belgien (+17,6 %) und die Niederlande (+6,5 %). Frankreich hingegen schloss den Zeitraum mit einem Rückgang von 4,3 % ab, obwohl es im Juli eine vorübergehende Erholung von 14,8 % erreichte.

Dennoch bleiben konventionelle Hybridfahrzeuge die bevorzugte Wahl europäischer Käufer. Zwischen Januar und Juli wurden 2.255.080 Einheiten zugelassen, was einem Marktanteil von 34,7 Prozent entspricht. Frankreich (+30,5 Prozent) und Spanien (+30,2 Prozent) führten das Wachstum in diesem Segment an, während auch Deutschland (+10,7 Prozent) und Italien (+9,4 Prozent) deutliche Zuwächse verzeichneten.

Auch Plug-in-Hybride entwickelten sich sehr gut: 561.190 zugelassene Einheiten und ein Marktanteil von 8,6 % (im Vorjahr: 6,9 %). Spanien (+94,5 %), Italien (+60,3 %) und Deutschland (+59,2 %) trugen am meisten zu diesem Anstieg bei und verzeichneten ebenfalls fünf Monate in Folge ein starkes Wachstum.

Im Gegensatz dazu verlieren herkömmliche Verbrennungsmotoren weiter an Boden. Benzinbetriebene Autos verzeichneten bis Juli einen Rückgang von 20,1 Prozent, wobei alle wichtigen Märkte Rückgänge verzeichneten. Frankreich war mit einem Rückgang von 33,6 Prozent am stärksten betroffen, gefolgt von Deutschland (-25,9 Prozent), Italien (-17,8 Prozent) und Spanien (-12,6 Prozent). Mit 1.834.375 zugelassenen Fahrzeugen sank der Marktanteil von Benzinern auf 28,3 Prozent, nach 35,1 Prozent im Vorjahr.

Auch der Dieselmarkt verzeichnete weiterhin einen Rückgang und verlor 26,4 Prozent auf nur noch 9,5 Prozent. Im Juli sanken die Zulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent für Benzin und um 15,2 Prozent für Diesel. Dies bestätigt den Abwärtstrend bei fossilen Brennstoffen.

Insgesamt ist auf dem europäischen Markt ein deutlicher Strukturwandel zu beobachten: Elektrofahrzeuge, vor allem Hybridfahrzeuge, sind weiterhin auf dem Vormarsch, während herkömmliche Benzin- und Dieselmotoren rapide an Boden verlieren.

Obwohl reine Elektrofahrzeuge schnell wachsen, wird ihr Anteil von 15,6 % im Rahmen der von der Kommission festgelegten Ziele für die Energiewende immer noch als unzureichend angesehen.

ABC.es

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